ich bin was ich bin

ein Mensch
in der Dualität
das Leben
zwischen den Gegensätzen
hin und her mäandern von einem Pol zum anderen
sich windende Wellenbewegung
verursacht durch Bewertung
vom Gut zum Schlecht
vom Habenwollen zum Vermeiden
vom Ablehnen zur Annahme
vom Lachen zum Weinen zur Wut
vom Zweifel zur Liebe zum Glück
das will ich – das will ich nicht
ich liebe nicht – ich liebe

So ist das
in der Dualität
zwischen den Polen
alles klar, alles ok

ich sehe mich
ich beobachte, was passiert
ich schmunzle
ich staune
ich bin gwundrig
ich fühle mit mir
ich halte mich im Arm und bin mir Raum
Gefühle kommen und gehen
schmerzhaft ohnmächtige Dramen
komplizierte Geschichten
tiefe Verbundenheit mit allem, was ist

nur zuschauen
nicht eingreifen
geschehen lassen
da sein
mich immer wieder ausrichten auf die Liebe